Die Anerkennung als Ziel

“In die Top Ten, will ich. In meiner Altersklasse natürlich. Ich weiss, eigentlich zählt nur die Gesamtrangliste, Kategorien-Resultate sind ja eher peinlich.” So die Worte eines Triathleten auf gutem Level, aber eben nicht auf Spitzenlevel. Ein Ziel zu realisieren ist nicht peinlich; den ersten Halbmarathon in 2.5h laufen, 100m ohne Pause kraulen: Ein Ziel ist ein persönlicher Wert jedes Athleten; dieses darf, ja soll man verfolgen. Die Freude danach ist zu geniessen. Wer zudem akzeptieren kann, dass die Anerkennung geringer ist, wie die eines Weltmeisters, der wird zufrieden sein und strahlt gesunden sportlichen Stolz aus. Von peinlich keine Rede. Peinlich wird es dann, wer mehr Anerkennung einfordert als ihm gebührt. Dem Athleten liegt es in seiner Macht das Ziel zu erreichen, sein Umfeld hat das Recht, das Mass der Anerkennung festzulegen: Wer nach mehr verlangt, wirkt peinlich.

“In die Top Ten, will ich. In meiner Altersklasse natürlich. Ich weiss, eigentlich zählt nur die Gesamtrangliste, Kategorien-Resultate sind ja eher peinlich.” So die Worte eines Triathleten auf gutem Level, aber eben nicht auf Spitzenlevel. Ein Ziel zu realisieren ist nicht peinlich; den ersten Halbmarathon in 2.5h laufen, 100m ohne Pause kraulen: Ein Ziel ist ein persönlicher Wert jedes Athleten; dieses darf, ja soll man verfolgen. Die Freude danach ist zu geniessen. Wer zudem akzeptieren kann, dass die Anerkennung geringer ist, wie die eines Weltmeisters, der wird zufrieden sein und strahlt gesunden sportlichen Stolz aus. Von peinlich keine Rede. Peinlich wird es dann, wer mehr Anerkennung einfordert als ihm gebührt. Dem Athleten liegt es in seiner Macht das Ziel zu erreichen, sein Umfeld hat das Recht, das Mass der Anerkennung festzulegen: Wer nach mehr verlangt, wirkt peinlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.